Hans-Werner Sinn, Jahrgang 1948, studierte Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen
Wilhelms-Universität in Münster. 1978 folgte die Promotion und 1983 die Habilitation an der
Universität Mannheim. Von 1984 bis 2016 war er Professor für Nationalökonomie und
Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Hinzu kamen
Gastprofessuren und Forschungsarbeiten an der University of Western Ontario in Kanada, der
London School of Economics sowie an den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und
Jerusalem.
Von 1999 bis 2016 war Hans-Werner Sinn Präsident des ifo Instituts, stand als Direktor dem
Center for Economic Studies (CES) der LMU vor und war Geschäftsführer der CESifo GmbH,
eine gemeinsame Initiative der LMU und des ifo Instituts. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher.
Sein neuestes Buch Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa erschien im Oktober
2025 im Herder Verlag
Seit Jahrzehnten waren die Spannungen zwischen den Großmächten nicht so groß wie heute, und noch nie war die europäische Wirtschaft so bedroht. Brüssel überlädt Europa mit einer überbordenden Bürokratie und umweltpolitischem Dirigismus, während Putin seinen Krieg in der Ukraine vorantreibt und Trump bei seinen Nachbarn und Freunden Beute zu machen versucht. In dieser Situation gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und zu retten, was zu retten ist. Europa muss sich nun endlich vereinigen, um nicht vollends unter die Räder der sich streitenden Großmächte zu geraten.
