Königsteiner Forum

2010 - Kommunikation und Gesellschaft

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen und verändern fast alle Lebensbereiche. Kaum ein Haushalt, der über keinen Computer und über keinen Internetzugang verfügt. Kaum eine Person, die kein Mobiltelefon oder weiterreichende Kommunikationsgeräte besitzt...

Längst haben die neuen Informations- und Kommunikationstechniken unsere Art zu arbeiten verändert und neue Branchen geschaffen, die wachsende Beiträge zur Wirtschaftsleistung erbringen und vermehrt Menschen beschäftigen. Aber auch die persönlichen Verhaltensmuster ändern sich, besonders dramatisch bei den Jüngeren. Persönliche Beziehungen werden anders geknüpft und gepflegt als in früheren Generationen. Die Kommunikation per E-Mail, SMS, Twitter und Blogs verändert sich in der Form, aber auch in ihrem Inhalt.

Im ersten Segment dieser Reihe stand die Betrachtung des Zusammenhangs von Kommunikation und Sprache aus der Sicht der Geisteswissenschaften im Vordergrund (Prof. Dr. Mittelstraß). Aber auch die medizinischen Grundlagen der menschlichen Dialogfähigkeit wurden untersucht (Prof. Dr. Fuchs). In einem weiteren Segment wurden die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der neuen Kommunikationsformen analysiert (Prof. Dr. Günthner). Hinzu kam eine vertiefte Betrachtung des Umfangs und der Grenzen bei der Verwendung

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen und verändern fast alle Lebensbereiche. Kaum ein Haushalt, der über keinen Computer und über keinen Internetzugang verfügt. Kaum eine Person, die kein Mobiltelefon oder weiterreichende Kommunikationsgeräte besitzt.

Längst haben die neuen Informations- und Kommunikationstechniken unsere Art zu arbeiten verändert und neue Branchen geschaffen, die wachsende Beiträge zur Wirtschaftsleistung erbringen und vermehrt Menschen beschäftigen. Aber auch die persönlichen Verhaltensmuster ändern sich, besonders dramatisch bei den Jüngeren. Persönliche Beziehungen werden anders geknüpft und gepflegt als in früheren Generationen. Die Kommunikation per E-Mail, SMS, Twitter und Blogs verändert sich in der Form, aber auch in ihrem Inhalt.

Im ersten Segment dieser Reihe stand die Betrachtung des Zusammenhangs von Kommunikation und Sprache aus der Sicht der Geisteswissenschaften im Vordergrund (Prof. Dr. Mittelstraß). Aber auch die medizinischen Grundlagen der menschlichen Dialogfähigkeit wurden untersucht (Prof. Dr. Fuchs). In einem weiteren Segment wurden die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der persönlicher Daten im Internet (Prof. Dr. Grimm). Im dritten Segment standen wichtige Folgewirkungen positiver wie negativer Art der neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten im Vordergrund (Constanze Kurz und Prof. Dr. Simitis). Hier ging es insbesondere um die Wirkung auf gesellschaftliche Prozesse, darunter um Folgewirkungen auf das städtische Leben (Prof. Dr. Löw). Aufgegriffen wurden auch neue Formen der Kriminalität und ihrer Abwehr im Informationszeitalter (Jörg Ziercke). Die letzten beiden Vorträge hatten Veränderungen des politischen Systems im Blick: Einerseits ging es um den Einfluss der Medien auf das Handeln der politischen Akteure (Prof. Dr. Kepplinger) und andererseits wurde der Einfluss der neuen Medien auf die Veränderungen der politischen Verfassung der Republik analysiert (Prof. Dr. Frankenberg).