Königsteiner Forum

2021 "Homo Digitalis" und die Pandemie. Was lernen wir aus der Krise?


Schon seit Längerem hatte sich das Königsteiner Forum entschieden, die digitale Revolution unserer Lebens- und Wirtschaftswelt im vergangenen Jahr 2020 vertieft zu betrachten. Es gelang immerhin  noch vor Anstieg der Pandemie an drei Abenden Grundlagenaspekte des digitalen Zeitalters zu behandeln. Die öffentliche Resonanz war stark. Dann allerdings mussten mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen die Präsenzveranstaltungen ausgesetzt werden. Die ursprünglich erhoffte Wiederaufnahme der Vorträge im Herbst erwies sich leider als nicht möglich.
In der Aussetzungsphase haben wir gemeinsam überlegt, wie wir im kommenden Jahr 2021 einerseits an die Analyse der digitalisierungsbedingten Veränderungen anknüpfen können, die durch die Krise einen zusätzlichen Schub bekommen haben. Anderseits wollen wir aber auch die tiefgreifenden Wirkungen der Krise sowie unseren Umgang mit ihr reflektieren. Diese doppelte Zielsetzung hat zur Entscheidung des Forums geführt, für 2021 ein Programm unter dem Titel „Homo Digitalis“ und die Pandemie vorzulegen. Damit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, aus der Krise zu lernen und unser Land für die Zukunft krisenfester zu machen.
Wir haben nicht ohne Grund für 2021 ein stärker komprimiertes Programm mit sieben Vortragsabenden ausgearbeitet. Dies erlaubt uns, angesichts der immer noch nicht ausgestandenen Pandemie einen späteren Start als in den letzten Jahren zu wählen. Wir wissen, dass die direkte Begegnung in Vortrag, Diskussion und Gespräch ein Lebenselixier des Forums darstellt. Die spätere Ansetzung der Vorträge in der zweiten Jahreshälfte lässt uns eine bessere Situation erhoffen. Zusätzlich haben wir die Alternative einer „hybriden“ Vorgehensweise erörtert (mit einem Element der Videoübertragung). Wir haben die Vortragstermine noch nicht abschließend terminiert, aber mit allen Referenten und der Referentin Inhalte abgestimmt und flexible Terminmöglichkeiten definiert. Wir fahren also 2021 zunächst durchaus noch „auf Sicht“.